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Hydrologische Effekte der Rekultivierung auf Hängen in der „Baviaanskloof“, Südafrika

Projekt

Hydrologische Effekte der Rekultivierung auf Hängen in der „Baviaanskloof“, Südafrika

Durchgeführt von

Marjan Sommeijer

Land

Südafrika

Hintergrund der Untersuchung

2010 reiste Marjan an den Standort „Baviaanskloof“ (Pavianschlucht) in Südafrika. Zweck ihres Aufenthalts dort waren Untersuchungen im Rahmen ihres Bachelorpraktikums im Studiengang Internationale Land- und Wasserwirtschaft an der Universität Wageningen.

Die „Baviaanskloof“ ist infolge landwirtschaftlicher Nutzung ein sehr trockenes, stark degradiertes Gebiet. Der Boden kann die geringen Mengen Regen, die dort fallen, kaum festhalten. Die Folge ist starke Erosion. Als Gegenmaßnahme wurde die (Neu-)Bepflanzung mit Speckbäumen beschlossen. Dieser Baum wuchs ursprünglich in dem Gebiet und benötigt nur wenig Wasser. Erreicht werden soll, dass die Speckbäume den Boden und vor allem das Grundwasser besser und länger festhalten. Dies ist jedoch sehr kostspielig. Darum war es wichtig, zunächst im Rahmen von Untersuchungen Messungen vorzunehmen, um festzustellen, welchen Effekt die (Neu-)Pflanzung von Speckbäumen tatsächlich hat.

Welche Rolle spielte Eijkelkamp Soil & Water dabei?

Um den Effekt zu messen, verwendete Marjan den Regensimulator für Erosionstests von Eijkelkamp Soil & Water. „Das ist ein Behälter von etwa einem halben Quadratmeter Größe, in den zwei Liter Wasser passen. Den habe ich abwechselnd über einem Stück Boden mit und ohne Bäume aufgestellt. Aus dem Regensimulator für Erosionstests gelangte das Wasser dann in Tropfen auf den Boden. Das Wasser, das nicht vom Boden aufgenommen wurde, habe ich aufgefangen. Dadurch konnte ich die Wasseraufnahme des Bodens bestimmen.“ 

Marjan ist von dem Regensimulator für Erosionstests von Eijkelkamp Soil & Water völlig begeistert: „Der Regensimulator für Erosionstests ist ein sehr nützliches Instrument, mit dem man auf relativ einfache Weise zeigen kann, welchen Effekt Vegetation auf die Interzeption und Infiltration hat.“

Ergebnisse der Untersuchung

Die Untersuchung ergab, dass die (Neu-)Pflanzung von Speckbäumen einen beträchtlichen Effekt darauf hat, wie viel Wasser festgehalten wird. Auf bepflanztem Boden waren es bis zu 80 Prozent mehr als auf kahlem Boden. Außerdem hat die Untersuchung dazu beigetragen, den Landnutzern das Problem bewusst zu machen, gerade weil das Verfahren so einfach und visuell leicht nachvollziehbar ist.

Kontakt


+31 313 880 200

  • Eijkelkamp_Baviaanskloof_Rainfallsimulator_gallery.jpg

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