Für Bodenuntersuchungen bis zu einer Tiefe von 5 bis 10 m kann ein Handbohrgerät eingesetzt werden. Die Stechbohrer gleichen sich in ihrem beinahe halbzylinderförmigen Bohrkörper mit parallel von oben nach unten verlaufenden Schneidkanten, wodurch sich die Sammelbezeichnung „Stechbohrer“ eingebürgert hat. Der eigentliche Arbeitsteil kann sowohl in der Länge als auch im Durchmesser unterschiedlich ausfallen. Die geeignetste Länge hängt vom Eindringungswiderstand, von der Art des Bodenmaterials und von der Bohrtiefe ab. Je länger der Arbeitsteil ist, umso anfälliger ist der Bohrer für Torsion. Die Wahl des richtigen Durchmessers hängt von der Zusammensetzung und Struktur des Bodens und vom Zweck der Untersuchung ab. Im Allgemeinen braucht man bei Böden mit einer feinen und/oder dichten Struktur einen geringeren Durchmesser als in Böden mit einer lockeren Struktur (z.B. junge Moorböden).

Die einteiligen Stechbohrer können nicht verlängert werden und werden in unterschiedlichen Durchmessern und Längen geliefert. Auch die einteiligen Stechbohrer werden in einer Reihe von Standardsets geliefert:

Für sehr harte und kiesreiche Bodenschichten ein Set mit einem Stechbohrer vom Typ Pürckhauer (Art. Nr.: 04.01.SC) mit Hammer und mechanischem Auszugssystem, sowie Zubehör, verpackt in einer stabilen Tragetasche.

Vorteile Stechbohrer (einteiliger Stechbohrer SC)

  • Zur Probenentnahme in härtesten Böden
  • Schneidet durch Ziegel und widersteht Steinen
  • Leistungsfähiger, sehr effektiver Hammer

Anwendungsbereiche

Aufgrund der geringen Störung der Proben werden diese Stechbohrer häufig bei Profiluntersuchungen eingesetzt:

  • Kartierungszwecke.
  • Bodeneignungsuntersuchungen.
  • Ausbildungszwecke.
  • Bewurzelungsuntersuchung.
  • Düngungsuntersuchung.
  • Lehmaufnahmen.
  • Paläontologische Untersuchung.

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